Kunst Malerei


Kunst und Malerei Glossar Informationen von A - Z



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Dadaismus

Dada oder Dadaismus war eine künstlerische und literarische Bewegung, die 1916 von Hugo Ball, Tristan Tzara, Richard Huelsenbeck, Marcel Janco und Hans Arp in Zürich gegründet wurde und sich durch Ablehnung „konventioneller“ Kunst bzw. Kunstformen – die oft parodiert wurden – und bürgerlicher Ideale auszeichnete. Vom Dada gingen erhebliche Impulse auf die Kunst der Moderne bis hin zur heutigen Zeitgenössischen Kunst aus. Im Wesentlichen war es eine Revolte gegen die Kunst von Seiten der Künstler selbst, die die Gesellschaft ihrer Zeit und deren Wertesystem ablehnten.

Dammar

Dammar oder Dammarharz ist das Harz von malaiisch-indischen Laubbäumen, die vorwiegend auf den Sundainseln wachsen. Als wichtigste Quelle gilt der Baum Shorea wiesneri (Shorea). Der Name stammt aus dem Malaiischen und bedeutet Harz oder auch Fackel. Andere Namen sind: Canarium strictum, Canarium prostatum Schiffn, Katzenaugen-Harz, Shorea wiesneri Schiffn. Die Farben der verschiedenen Sorten variieren von klar-hell, gelblich bis schwarzgrau (Sumatra-Dammar). Der Härtegrad des Dammarharzes gleicht dem von Kolophonium. Der Duft ist feinzitronig und leicht. Dammar ist als Zusatz in Ölfarben weit verbreitet.

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Deckfarbe

Als Deckfarbe wird in Wasser suspendierbare Farbe aus Pigmenten und Füllstoffen verstanden, die auf den Untergrund sattdeckend aufgetragen werden kann. Im Gegensatz dazu sind die für Aquarelle verwendeten Wasserfarben nicht deckend. In Deckfarbkästen zusammengestellt, werden solche Farben insbesondere in der schulischen Kunsterziehung verwandt.

Dekalkomanie

Dekalkomanie (von französisch décalcomanie = Abziehbild) ist ein Abklatschverfahren, bei dem ein Papierbogen auf ein mit wässeriger Farbe bestrichenes Zeichenblatt gelegt und dann wieder abgezogen wird. Die Methode geht auf den spanischen Maler Óscar Domínguez zurück, der in Paris lebte und sich 1935 dem Surrealismus anschloss. Domínguez interpretierte die so entstandenen Marmorierungen vielfach als imaginäre Landschaften. Während sich sein Freund André Breton zumeist damit begnügte, den Farbabklatsch mit einem Titel zu versehen, verstärkte Max Ernst, der gleichfalls in der Weise experimentierte, die von ihm subjektiv wahrgenommenen und interpretierten „Bilder“ durch Malereien, damit sie allgemein verständlich wurden.

Digitales Malen

Digitales Malen (englisch: Digital Painting) bezeichnet die Erstellung von Bildern am Computer mit Hilfe von Grafiksoftware und Eingabegeräten. Dabei kann die Anmutung traditioneller Maltechniken, wie beispielsweise Aquarell, Ölmalerei oder Impasto imitiert werden.

Doublierung

Von einer Doublierung spricht man, wenn ein textiler Bildträger mit einem textilen Träger hinterklebt wurde. Diese Technik wird in der Restaurierung verwendet, um eine instabile Leinwand zu stabilisieren, Risse und Löcher zu schließen und um eine ebenere Oberfläche zu erhalten.

Drip Painting

Drip Painting (engl. für „getropfte Malerei“, auch Dripping oder Oszillation) ist eine Maltechnik, die von dem surrealistischen Maler Max Ernst 1942 entwickelt wurde und zum ersten mal auf dem Bild „Der verwirrte Planet“ zu sehen war. Max Ernst, der mehrere Mal- und Zeichentechniken erfand, die zufällige Strukturen erzeugen, verwendete das Dripping nur in einigen Bildern seines Spätwerks. Bekannt wurde diese Technik erst durch den amerikanischen Maler Jackson Pollock.Bei Pollock handelte es sich meistens um recht großformatige Werke, für die die Leinwand auf den Boden gelegt wurde, auf die die Farbe mit großen Pinseln, beziehungsweise auch direkt aus den Farbtöpfen tropfend und schleudernd aufgetragen wurde. Eine weitere, extremere Form des Drip Paintings ist das Schüttbild, wie es zum Beispiel von Hermann Nitsch verwendet wird, wobei die Farbe gar auf die Leinwand „geschüttet“ wird.

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