Kunst Malerei


Kunst und Malerei Glossar Informationen von A - Z



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Gemälde

Ein Gemälde (von mittelhochdeutsch gemælde, althochdeutsch gimâlidi) ist ein auf einen Träger (Papier, Leinwand o.ä.) aufgebrachtes Bild. Die ältere Verwendung des Wortes ist dabei allgemeiner als die heutige. So sind mit Gemälde bis ins frühe 16. Jahrhundert Darstellungen mit Malen, also auch auf Münzen und Kupferstichen gemeint. Erst mit der Entwicklung (s. Gebrüder van Eyck) und der raschen Verbreitung der Ölmalerei im 15. und 16.Jahrhundert entwickelt sich auch die Vorstellung vom Gemälde als eines mit malerischen Techniken hergestellten Bildes – das nunmehr als Kunstwerk angeschaut wird.

Nach heutiger Definition grenzt sich ein Gemälde Malerei von einer Zeichnung dadurch ab, dass die Farben vor dem Auftragen auf den Bildträger gemischt werden. Eine Ausnahme von dieser Definition ist die Pastellmalerei, die eigentlich „Pastellzeichnung“ genannt werden müsste. Im Sprachgebrauch sind die Begriffe Malerei und Zeichnung nach wie vor vermischt, so sagt man beispielsweise oft, dass Kinder „malen“, wenn sie eigentlich zeichnen.

Genrebild

Ein Genrebild (franz.; zu lat.: genus ‚Art‘, ‚Geschlecht‘) ist die gemalte Abbildung einer Alltagsszene - zum Beispiel Menschengruppen, Szenen und Handlungen – als Schilderung von Lebensformen eines Volkes und seiner landschaftlichen Umgebung.

Gesso

Gesso ist der italienische Begriff für Gips oder Kreide und bezeichnet die traditionelle Grundierung auf Leinwänden.

Goldgrund

Als Goldgrund wird der aus Blattgold bestehende Malgrund bezeichnet, der seit dem 4. Jahrhundert n. Chr. in der abendländischen und byzantinischen Kunst in der Buch- und Tafelmalerei üblich war. Der Goldgrund verleiht dem Bild materielle Kostbarkeit und einen neutralen, feierlichen Flächengrund. Die dargestellten Figuren erscheinen vor dem warmen Goldton wie isoliert, was besonders in einem architektonischen Rahmen einen unleugbaren Reiz hat.

Gouache

Gouache (von italienisch guazzo = Lache) ist eine Maltechnik mit sehr deckenden Farben, die aus Pigmenten wie Kreide und tierischem Hautleim als Bindemittel hergestellt werden. Die Farben sind kräftig und können eigentlich nur dünn – fast wie beim Aquarell verwendet werden. Die typischen Gouache-Farbtöne und Trübungen erzeugt man mit Vorteil durch Schichtung von Dunkel zu Hell, von Blau zu Gelb. Schwarz darf eingesetzt werden.

Will man eine aquarellartige Wirkung erzeugen sollte man auf Deckweiß verzichten und für weiße Flächen den Papiergrund aussparen. Bei pastosem Einsatz der Farbe benutzt man Deckweiß zum Aufhellen der Farbtöne. Seit der industriellen Herstellung von Gouache-Farben sind die Farben in der Regel hoch lichtbeständig.

Gotik

Die Gotik ist eine Strömung der europäischen Architektur und Kunst des Mittelalters. Sie entstand um 1140 in der Île-de-France (Gegend um Paris) und währte nördlich der Alpen bis etwa 1500. Der zuvor vorherrschende Bau- und Kunststil ist als Romanik, der nachfolgende als Renaissance bekannt. Der gotische Stil ist nur in der Architektur genau abzugrenzen, während dies auf den Gebieten der Plastik und Malerei nicht in gleicher Klarheit möglich ist.

Die Gotik war eine Epoche der Verbildlichung der christlichen Ideenwelt und bediente sich dabei in großem Umfang der Symbolik und Allegorie. Herausragende Kunstschöpfung ist die gotische Kathedrale, das Gesamtkunstwerk des Mittelalters, Architektur, Plastik und (Glas-)Malerei vereinend. In der Architektur unterscheidet man weiterhin Früh-, Hoch- und Spätgotik, die in den verschiedenen europäischen Landschaften unterschiedlich schnell übernommen wurden.

Grattage

Unter Grattage (frz. gratter abkratzen) versteht man das künstlerische Verfahren, bei dem mit einer Klinge übereinander aufgetragene Malschichten weggekratzt bzw. abgeschabt werden und auf diese Weise neue Farbformen entstehen. Unter den Malgrund können, ähnlich wie bei der Frottage, Gegenstände gelegt werden, deren Relief sich auf den Malgrund überträgt und so den Farbabtrag beeinflusst. Entwickelt wurde die Technik von Max Ernst.

Grisaille

Als Grisaille (von franz. gris = grau) bezeichnet man eine Malerei, die ausschließlich in Grau, Weiß und Schwarz ausgeführt ist. Bei anderen hell oder dunkel abgetönten Farben spricht man von Camaieu. Sie beruht auf reiner Schattenwirkung. Grisaille ist eine Technik, die insbesondere in der mittelalterlichen Tafelmalerei verwendet wurde. Ein Beispiel dafür ist der Heller-Altar, der von Matthias Grünewald und Albrecht Dürer gemalt wurde. Von Grünewald stammen die Standflügel, bei denen Heilige wie Skulpturen gemalt wurden. Für diese plastisch wirkende Darstellungsform wurde sehr häufig Grisaille verwendet.


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