Kunst Malerei


Kunst und Malerei Glossar Informationen von A - Z



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Japanlack

Japanlack (oder Rhuslack), japanisch: Ki-urushi, wird aus dem Wundsaft des Lackbaumes (Rhus verniciflua, auch Rhus vernicifera, jap. Urushi No Ki) als dickflüsiges und graugelbes Produkt gewonnen. Diese natürliche und giftige Lackart ist die Grundlage für die traditionelle Chinesische und Japanische Lackkunst.

Japonismus

Japonismus (auch in Französisch Japonisme oder Japonaiserie) ist die Bezeichnung für den Einfluss der Japanischen Kunst auf die Künstler der westlichen Welt, insbesondere französische. Die Kunst, die aus dieser Inspirationsquelle hervorging, wird als Japonesque bezeichnet.

Während amerikanische Intellektuelle und Künstler der Ansicht waren, dass die Farbdrucke der Edo-Zeit eine vulgäre Kunstform seien, nicht zu vergleichen mit dem „edlen religiösen und nationalen Erbe Japans“, den Yamato-e, wurden gerade in Frankreich die ukiyo-e eine Quelle der Inspiration für die Art Nouveau, den Kubismus und den Impressionismus.

Jugenstil

Der Jugendstil ist eine kunstgeschichtliche Epoche um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Weitere Bezeichnungen sind art nouveau, Modern Style, Modernisme, Stile Liberty, Reformstil oder Wiener Secession; in Russland Stil Modern und in Frankreich wurde auch der Begriff Fin de siècle verwendet.

Der Begriff ist nur im deutschsprachigen Raum, den Niederlanden, den Nordischen Ländern und in Lettland in Gebrauch, so benannt nach der 1896 gegründeten Münchner illustrierten Kulturzeitschrift Die Jugend. Dabei ist dieser Begriff in seinem heutigen relativ wertfreien Sinne durch die spätere kunstgeschichtliche Rezeptionsliteratur geprägt worden.

Beim Aufkommen des Begriffs um 1901 wird der Jugend- und Secessionsstil in den einschlägigen Zeitschriften ('Dekorative Kunst', Autoren: Hermann Muthesius, Julius Meier-Graefe) als kritisches Etikett für die modische Popularisierung und die dabei als karikierend empfundene Nachahmung der neuen Formen in den (Einzel-)Werken von Künstlern wie etwa Henry van de Velde durch die Industrie mit ihrer ('billigen') kunstgewerblichen Massenproduktion verwendet.

Junge Wilde

Als Gegenströmung gegen die Positionen der Avantgarde, des Minimalismus und der Konzeptkunst entstand ab 1978 eine Wilde Malerei in Deutschland und die Transavanguardia in Italien. Junge Wilde (auch Neue Wilde) malten mit raschem, breitem Pinselstrich sehr farbkräftige, expressive Bilder.

Als Neue Wilde, auch Junge Wilde oder Neue Heftige, werden Künstler bezeichnet, die in den frühen 1980er Jahren mit einer subjektiven, unbekümmerten und lebensbejahenden Malerei in Deutschland und Österreich an die Öffentlichkeit traten.

Hauptmerkmale der Kunstrichtung sind großformatige Bilder mit betont malerischer Malweise und gezielter Formlosigkeit, schwungvollem und heftigem Pinselstrich, kräftige Farbigkeit und Farbwucht. Es entstehen expressiv abstrakte, sinnlich gegenständliche, neon-grelle, mit Graffiti-Elementen durchsetzte Bilder.

Die Bilder entspringen den individuellen Empfindungen ihrer Protagonisten und ihrem Selbstdarstellungsbedürfnis. Elementaren Themen – z.B. Angst und Sexualität – begegnen sie stilistisch spontan und obsessiv.

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