Kunst Malerei


Kunst und Malerei Glossar Informationen von A - Z



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Kalligrafie

Kalligrafie bzw. Kalligraphie (v. griechisch Καλλιγραφία (kalligraphia), κάλλος (kállos, Schönheit) bzw. καλός (kalós, schön, gut) und γράφειν (gráphein, schreiben)) ist die Kunst des „Schönschreibens“ von Hand, mit Federkiel, Pinsel, Tinte oder anderen Schreibutensilien.

Kanon

Ein Kanon ist eine Methode in der Bildenden Kunst, nach der die Maße der Proportionen des menschlichen Körpers als Grundlage einer Maßeinheit zueinander in ein Verhältnis gesetzt wird. Eines der einflussreichsten Beispiele für einen Kanon in der europäischen Kunst ist die Proportionslehre des Vitruv aus dem 1. Jahrhundert vor Christus, die als Säulenordnung der Repräsentationsarchitektur von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert kanonisch („bindend“) war, und auf die sich etwa auch Der Vitruvische Mensch des Leonardo Da Vinci bezieht und das Modulor-Prinzip des Le Corbusier.

Kaseinfarbe

Kaseinfarbe ist ein Anstrichmittel (ugs. Farbe), bei der die Pigmente mit einem Bindemittel auf Basis von Kasein gebunden sind. Kaseinfarbe als Kaseinleimgebunde Farbe ist eine traditionsreiche Maltechnik. Seit der Entwicklung der Acrylfarben hat sie an Bedeutung verloren.

Katzemalerei

Katzenmalerei siehe hier…

Kinetische Kunst

Kinetische Kunst ist eine künstlerische Ausdrucksform, in der die mechanische Bewegung als integraler ästhetischer Bestandteil des Kunstobjekts Beachtung findet. Sie wurde besonders in den 1960er-Jahren populär. Ihre vormodernen Ursprünge liegen in den kunstgewerblichen mechanischen Apparaten und ästhetischen Wasserspielen der Barockzeit. In der Moderne sind ihre Anfänge in den kinetischen Licht- und Bewegungsobjekten Marcel Duchamps und Man Rays ebenso zu finden wie in den konstruktivistischen Maschinen der Künstler Wladimir Tatlin, Naum Gabo, Alexander Rodtschenko und László Moholy-Nagy.

Klassische Moderne

Der Begriff Klassische Moderne bezeichnet die Vielfalt heute noch als bahnbrechend angesehener, heterogener Stilrichtungen in den Bildenden Künsten am Ende und nach der Belle Époque bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts (siehe Die Kunstismen, 1925). Maler wie beispielsweise Pablo Picasso, Franz Marc, Henri Matisse, Georges Braque, Piet Mondrian, Elfriede Lohse-Wächtler und sind dafür typische Vertreter. In Russland bildet sich eine russischen Moderne, zu der man – neben Literaten, Komponisten oder dem Tänzer Djagilew – Marc Chagall und Wassily Kandinsky rechnet.

Die Moderne der Architektur umfasst einen Stilkomplex, zu denen Architekten wie Frank Lloyd Wright, Le Corbusier, Ludwig Mies van der Rohe, Konrad Wachsmann oder Oscar Niemeyer gerechnet werden. Das deutsche Bauhaus hat sich als kulturelle Keimzelle der Moderne hervorgetan. In Österreich gilt dies insbesondere für den Architekten Adolf Loos und die Architekten und Vertreter angewandter Kunst, die die Wiener Werkstätte bildeten.

Klassizismus

Klassizismus steht in der Bildenden Kunst einschließlich der Architektur für eine Strömung, in der die Nachahmung des klassischen Altertums, vorrangig der griechische Antike zum Programm erhoben wird. Sie ist in der gesamten Kunstgeschichte im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert – etwa zwischen 1770 und 1830 – anzusiedeln.

Konturenbild

Konturenbild: Ein Trompe-l’œil [tʀɔ̃pˈlœj] (frz. „täusche das Auge“, von tromper „täuschen“ und l´œil „ das Auge“) ist ein illusionistisches Gemälde, das mittels geschickter perspektivischer Darstellung eine nicht vorhandene Räumlichkeit vortäuscht. So werden insbesondere auch Wand- und Deckenmalereien, die mit perspektivischen Mitteln eine scheinbare Vergrößerung der jeweiligen Architektur und einen Ausblick auf Phantasielandschaften erzeugen, Trompe-l’œils genannt.

Körperproportion

Die Körperproportionen sind ein wichtiges Hilfsmittel in der Malerei und beim Zeichnen. Mittels leicht ein prägbarer Verhältnisse zwischen den Längen verschiedener Körperteile kann der Künstler einen lebensechten Menschen darstellen. Mit dem Entwurf von ästhetischen bzw. natürlichen Körperproportionen haben sich besonders Leonardo da Vinci (Vitruvischer Mann) und Le Corbusier (Modulor) hervorgetan. Kritisiert wurde an beiden, dass sie die Proportionen von Männern als Maß aller Dinge betrachteten.

Kreisegrund

Als Kreidegrund wird ein Malgrund bezeichnet, der in der Ölmalerei, aber auch bei der Vergoldung und als Grundierung für die Farbige Fassung (von z. B. Schnitzereien, Gipsabgüssen) Verwendung findet. Zur Herstellung eines Kreidegrundes werden verschiedene Kreidesorten, Leim- Wassergemisch und evtl. Zusätzen (Zinkweiß, Nelkenöl) gut verrührt. Der Kreidegrund wird dann in mehreren Arbeitsgängen mit einem Pinsel aufgetragen. Dabei werden die Schichten unterschiedlich aufgebracht (Stupfen, Aufstreichen).

Kubismus

Kubismus ist eine Stilrichtung in der modernen Kunst, die vor allem in der Malerei zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihre stärkste Ausprägung hatte. Ausgehend vom Spätimpressionismus und der methodischen Bildanalyse Paul Cézannes führte der von Pablo Picasso und Georges Braque begründete Kubismus zu einem Wendepunkt in der Malerei und bildete den Anfang der abstrakten Malerei und der künstlerischen Abstraktion.

Kunst

Die Kunst siehe hier…

Kunstdruck

Der Kunstdruck ist ein Spezialbereich des Druckwesens, vornehmlich zur Reproduktion von Gemälden. In Gemälden werden üblich sehr viele Farben gemischt, die einen sehr komplexen Farbraum ausfüllen. Der normale Farbdruck kann diese Farben nicht im originalen Farbton reproduzieren. Insbesondere Purpur und die Gold- und Silberfarben bereiten große Probleme. Der Kunstdruck ist darauf ausgerichtet, eine Mischung an Druckfarben zu finden, die den Originaleindruck des Gemäldes reproduzieren kann.

Die Farbseparation führt hier zu einer hohen Zahl, sodass statt des weithin üblichen CMYK-Vierfarbdrucks oder Hexachrome-Drucks deutlich mehr Druckfarben eingesetzt werden. Auf Kunstdrucken ist oft im Umschlag die Zahl der Druckfarben als Qualitätsmerkmal vermerkt, 8 bis 12 sind nicht ungewöhnlich. Im Allgemeinen gilt, je mehr Farben, umso näher ist der Farbeindruck am Original.


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