Kunst Malerei


Kunst und Malerei Glossar Informationen von A - Z



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Radierung

Radierung (von lateinisch radere = kratzen, wegnehmen, entfernen) bezeichnet ein grafisches Tiefdruckverfahren der künstlerischen Druckgrafik.

Rasterübertragung

Rastervergrößerung oder -verkleinerung ist eine Zeichen- und Maltechnik, um Vorlagen in eine andere Größe zu übertragen. Man legt dazu ein Gitterraster auf die Vorlage (Original) und überträgt Rasterzelle für Rasterzelle entsprechend vergrößert oder verkleinert auf die zu zeichnende Fläche. Ein Vorteil dieser Technik ist die maßstabsgerechte Übertragung des Motivs.

Realismus

Der Realismus [zu lateinisch lat. realis: die Sache betreffend; res: Sache, Ding] bezeichnet in der Kunstgeschichte eine Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa einsetzende neue Kunstauffassung, die sich gegen die historisierenden und idealisierenden Darstellungen des Klassizismus und der Romantik wandte. Insbesondere die Maler suchten ihre Sujets nunmehr ausschließlich in der fassbaren Welt.

In Frankreich trat die sogenannte Schule von Barbizon um 1850 für eine Landschaftsmalerei ein, die im Freien entstand; der französische Maler Gustave Courbet (1819–1877), der 1855 den Begriff „Realismus“ als Stilphase innerhalb der europäischen Kunst des 19. Jahrhunderts prägte, als dieser auf der Pariser Weltausstellung über dem Pavillon mit seinen Werken die programmatischen Worte „Le realism G. Courbet“ anbrachte, propagierte in den 1860er Jahren eine Kunst, die sich aus sichtbaren Dingen zusammensetzen und nicht in der Vorstellung entstehen solle.

Die Künstler fanden ihre Sujets insbesondere auch in den neuen Errungenschaften ihrer Zeit; so basierte das Gemälde Das Eisenwalzwerk (1872–1875) von Adolph Menzel auf intensiven und in zahlreichen Skizzen und Studien festgehaltenen Recherche in einer schlesischen Eisenhütte. Wichtige Vertreter des Realismus im 19. Jahrhundert waren unter anderen auch Honoré Daumier (1808–1879), Jean-François Millet (1814–1875) oder Ilja Repin (1844–1930).

Relieflinie

Relieflinie ist ein Begriff aus der antiken Vasenmalerei. Anders als bei der schwarzfigurigen Vasenmalerei, bei der die Feinheiten der Figuren eingeritzt wurden, trug man die Einzelheiten der figürlichen Darstellungen bei der rotfigurigen Vasenmalerei mit einem Pinsel und Tonschlicker auf den ungebrannten Ton auf.

Diese Zeichnungen wurden in ihrer deutlichsten Ausprägung Relieflinie genannt und wurden für grobe Abgrenzungen und scharfe Kontraste verwendet. Für feinere, detailreichere Kennzeichnungen wurde der Tonschlicker in dünnerer Linie eingezeichnet, was farbliche Effekte hervorrief.

Renaissance

Renaissance In der bildenden Kunst löste die Renaissance zuerst in Italien die Gotik ab. Sie setzte um 1420 in Florenz ein (Frührenaissance, 1420-1500), erreichte ihren Höhepunkt zu Anfang des 16. Jahrhundert (Hochrenaissance, 1500-1520) und wirkte in ihrer Spätzeit neben dem um 1520/30 aufkommenden Manierismus fort. Seit der Wende zum 16. Jahrhundert wurden Formen der Renaissance von allen europäischen Ländern aufgenommen und ihren Überlieferungen entsprechend abgewandelt.

Kunstmalerei findet sich hauptsächlich als Ausmalung von Kirchen und Klöstern sowie deren Altarbildern. Porträt, Landschaften, Alltagsszenen und Stillleben kamen im Mittelalter und Renaissance als Kunstgemälde erst sehr spät hinzu. Die Malerei der Renaissance ist der ästhetische Inbegriff von Anmut und Form, auf dem ein Großteil der Normen der Moderne beruht. Ihr Einfluss auf die Malerei späterer Generationen war überwältigend, vielleicht sogar entkräftend. Die hauptsächlichen Arbeitstechniken wie auch die übliche Auswahl der Themen und ihre Darstellungsweise reiften und wurden im damaligen Zeitalter entwickelt.

Restaurierung

Eine Restaurierung stellt die Durchführung von Maßnahmen zur Erhaltung von Kunstwerken oder allgemeiner von Objekten der Kulturgeschichte in ihrem materiellen Bestand dar. Die Restaurierung ist in mehr oder weniger breite Fachgebiete gegliedert, die sich an den verwendeten Materialien des Objekts orientieren. Solche sind etwa grob Gemälde und Tafelmalerei, Holz, Wandmalerei, Metall, Stein, Textilien, Musikinstrumente, Papier, Glas, Keramik, Film, sowie einige andere Gebiete.

Ein Riefelbild bzw. -gemälde (auch: Riffelbild bzw. -gemälde, perspektivisches Doppelporträt oder Rasterbild) ist ein Bild, das aus nebeneinander platzierten Zylindern mit dreiecksförmiger Grundfläche besteht, wobei auf zwei Seitenflächen der Zylinder jeweils ein unterschiedliches Motiv abgebildet ist; die dritte Seitenfläche ist auf einem flachen Untergrund angebracht. Dadurch entstehen voneinander unabhängige Rechts- und Linksansichten des Bildes.

Rissbildung

Als Rissbildung wird die Entstehung von Rissen auf Gemälden bezeichnet. Es wird zwischen „Schwundrissen“ und „Altersrissen“ unterschieden. Ersteres ist entweder eine maltechnische Verfehlung des Künstlers oder bewusstes Stilmittel. Oft ist die unterschiedliche Spannung zwischen den Malschichten dafür die Ursache, so z. B. wenn eine (Öl-)Malschicht noch nicht vollständig durchgetrocknet ist und übermalt wird.

Dann wird die untere Malschicht durch ihre Volumenzunahme (Öle trocknen nicht sondern Oxidieren. Siehe hier zu: Leinöl) beim Trocknen die obere Malschicht „sprengen“. Bei den Impressionisten wurde die Rissbildung bewusst in Kauf genommen, um den Farbauftrag in mehreren noch nassen Schichten als Gestaltungsmittel einsetzen zu können.

Rokoko

Das Rokoko [franz.: Rocaille, ‚Muschelwerk‘], auch Spätbarock genannt, ist eine Weiterentwicklung der europäischen kunstgeschichtlichen Epoche des Barock in den Jahren von etwa 1720 bis 1775. Charakteristisch in diesem Bau- und Dekorationsstil sind überbordende Verzierungen wie an Bauten, Innenräumen, Möbeln, Geräten etc. und vor allem der Verzicht auf jegliche Symmetrie, die im Barock noch als wichtiges Element verwendet wurde. An die Stelle fester Formen treten leichter, zierlicher gewundene Linien und häufig rankenförmige Umrandungen. Diese bewusste Abkehr von Symmetrie wurde später im Jugendstil wieder aufgegriffen.

Romantik

Romantik bezeichnet eine kulturgeschichtliche Epoche, die vom Ende des 18. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhundert hinein dauerte und sich insbesondere auf den Gebieten der bildenden Kunst (1790–1840), der Literatur (1795–1848) und der Musik (Kernphase 1820–1850, siehe auch Musik der Romantik) äußerte.

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