Kunst Malerei


Kunst und Malerei Glossar Informationen von A - Z



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Sandbilder

Sandbilder sind künstlerische Werke aus verschiedenfarbigem Sand. Sandbilder haben ihren Ursprung bei den Pueblo- sowie den Navajo-Indianern. Sie stellten eine Verbindung zu den Mythen der Navajo-Stämme dar und wurden bei religiösen Zeremonien von besonders geschulten Medizinmännern angefertigt, indem verschiedene farbige Sande auf einer Unterlage mit Klebstoff oder Farbe befestigt werden. Heute werden Sandbilder oft in Kindergärten und Schulen angefertigt. Sie können leicht mit Tapetenkleber und Vogelsand hergestellt werden.

Sichtmalerei

Die Schichtenmalerei ist eine Technik der Ölmalerei. Dabei wird nicht lavierend, transparent gearbeitet, sondern mit dünnen und deckenden Farbschichten. Die unteren Bildschichten wirken nur noch dort in der Farbigkeit, wo sie nicht übermalt werden und stehen bleiben. Somit kann das Motiv sehr oft übermalt, korrigiert und verändert werden. Die Untermalung kann mit Acryl- oder Temperafarben erfolgen. In der Schichtenmalerei wirkt das Bild insgesamt etwas flächiger und plakativ.

Schwarzlotmalerei

Schwarzlotmalerei bezeichnet eine meist auf Glas oder Keramik ausgeführte Malerei. Die dabei verwendete spezielle Schmelzfarbe wird bei einer Temperatur von 600 °C in das Material eingebrannt. Es entsteht dabei ein Effekt wie bei einer Graphik. Ein Schüttbild wird von Aktionskünstlern durch das Schütten von Farbe auf einen Bildträger produziert. Einer der bekanntesten Künstler, der mit dieser Technik arbeitet ist Hermann Nitsch. Entstanden ist diese Form der Kunst aus dem Wiener Aktionismus heraus.

Seccomalerei

Seccomalerei (auch Sekkomalerei, Trockenmalerei) von italienisch al secco (aufs Trockene), Bezeichnung für eine Wandmalerei, die - im Gegensatz zum Malen al fresco - nicht auf den frischen, noch feuchten Kalkputz, sondern auf das schon trockene Mauerwerk aufgebracht wird. Im Mittelalter fanden vor allem Kalk-, Kasein- und Temperafarben Verwendung, später auch Öl- und Silikatfarben.

Kalk- und Kaseinfarben verlangen keine Vorbehandlung des Verputzes, wie das bei anderen Techniken erforderlich ist. Im deutschen Sprachraum werden umgangssprachlich häufig alle Wandmalereien als Fresken bezeichnet, ohne Bezug auf die Herstellungsweise. In der Romanik wurde am häufigsten in dieser Technik gearbeitet.

Selbstorganisierte Malerei

Unter selbstorganisierender Malerei lassen sich alle Maltechniken zusammenfassen, die zur Musterbildung physikalische bzw. chemische Eigenschaften der verwendeten Materialien einsetzen. Diese Materialien erzeugen ein nichtlineares System bzw. dynamisches System, dessen zeitlicher Verlauf Muster bildet, die als Motive verwendet werden können.

Sfumato

Sfumato (italienisch: "verraucht", "in Rauch verwandelt") bezeichnet eine von Leonardo da Vinci entwickelte Technik in der Ölmalerei, Landschaften in einen nebligen Dunst zu hüllen und alles mit Weichheit zu umgeben.

Sieben Farbkontraste


Die Sieben Farbkontraste sind eine Theorie von Johannes Itten (1888-1967) und behandeln die wichtigsten Aspekte der Wirkungen von Farben. Farben beeinflussen sich in hohem Maße gegenseitig und sind voneinander abhängig.

Six Technik

Die Six-Technik, auch Sixsche Technik, ist eine Sonderform der griechischen Vasenmalerei. Bei dieser Malweise wurden auf den schwarzen Glanzton vor dem Brennen der Gefäße die Figuren in matten Farben – weiß, braun und rot – sowie durch Ritzungen aufgetragen. Diese Technik ist die genaue Umkehrung der schwarzfigurigen Vasenmalerei, unterscheidet sich in der Ausführung dennoch erheblich von der rotfigurigen Vasenmalerei.

Stereochromie

Als Stereochromie bezeichnet man eine 1846 in München von Josef Schlotthauer und Oberbergrat Johann Nepomuk von Fuchs erfundene Art der Malerei, die eine Zeit lang angewendet wurde, um Wandflächen unmittelbar mit Gemälden, nach Art der Freskomalerei, zu bedecken.

Stillleben

Stilllebenmalerei siehe hier…

Surrealismus

Der Surrealismus war eine Bewegung in der Literatur und der bildenden Kunst, die in der Nachfolge von Dada um 1920 in Paris entstand. Ziel war es, das Unwirkliche und Traumhafte sowie die Tiefen des Unbewussten auszuloten und den durch die menschliche Logik begrenzten Erfahrungsbereich durch das phantastische und Absurde zu erweitern.

Symbolismus

Der Symbolismus bezeichnet eine Kunstströmung der Malerei und Bildhauerei des ausgehenden 19. Jahrhunderts, seine Hochphase fällt in die Zeit zwischen ca. 1880 und 1910. Einen entscheidenden Impuls lieferte das „Symbolistische Manifest“ des französischen Dichters Jean Moréas im Jahre 1886.

Ein Kernsatz dieses Manifests lautete: »Die wesentliche Eigenschaft der symbolistischen Kunst besteht darin, eine Idee niemals begrifflich zu fixieren oder direkt auszusprechen«. Von Frankreich ausgehend breitete sich der Symbolismus über ganz Europa aus, nachdem er erstmals 1889 bei der Weltausstellung in Paris einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht worden war.

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