Kunst Malerei


Kunst und Malerei Glossar Informationen von A - Z



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Tachismus

Tachismus (von französisch la tache = Farbfleck) ist eine Richtung des Informel in der abstrakten Malerei, die in den 1940er Jahren in Paris entstand und bis etwa 1960 aktiv war. Der Begriff wurde vom französischen Kunstkritiker Pierre Guéguen geprägt, der die Werke abfällig tachisme (deutsch Fleckwerk) bezeichnete.

Tafelbild

Als Tafelbild wird in der Bildenden Kunst die bildliche Darstellung auf einem Malbrett, flachen, festen Material wie Holz, Ton, Metall, Elfenbein oder einem versteiften Malgrund (z. B. auf Holzrahmen gespannte Leinwand) bezeichnet. Sie unterscheidet sich damit von der Wandmalerei.

Tempra

Mit Tempera (von lat. temperare – mäßigen, mischen) werden Farben bezeichnet, deren Pigmente mit einem Bindemittel aus einer Wasser-Öl-Emulsion gebunden werden. Als wässrigen Anteil der Emulsion können Temperafarben auch Leime enthalten.

Echte Temperafarben sind als fertige Tubenfarben selten im Handel, da sie sehr leicht verderben und nur unter starkem Einsatz von Konservierungsmitteln begrenzt haltbar gemacht werden können; das gilt besonders für Kasein-Tempera. Im Normalfall stellt man sich deshalb die Farben aus Pigmenten und einer Emulsion selbst her.

Leimgebundene Farben ohne Ölanteil werden auch fälschlich als Tempera bezeichnet, der korrekte Begriff für diese Farben ist jedoch Gouache (von italienisch guazzo - Wasserpfütze).

Tenebrismus

Tenebrismus (Italienisch: tenebroso, „finster, dunkel“) ist ein Begriff aus der Kunstmalerei und bezeichnet eine kräftige, besonders kontrastierende Form der Helldunkelmalerei, die sich seit 1600 von Rom aus verbreitete und im zweiten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts zu einer Stilrichtung in der europäischen Malerei wurde.

Tiermalerei

Tiermalerei siehe hier

Ton in Ton

Die Ton-in-Ton Malerei ist eine Art abgekürztes Verfahren, wobei die Trennung von Form und Farbe weitgehend aufgehoben ist und nur noch rudimentär zur Korrektur verwendet wird. Die Technik wurde etwa im 16. Jahrhundert entwickelt zur Gestaltung großer repräsentativer Formate. Vor allem Tizian war entscheidend an der Entwicklung dieser Technik beteiligt. Sie wurde in modifizierter Form auch von Pablo Picasso (blaue oder rosa Periode) und Max Beckmann verwendet.

Gemalt wird auf farbigem Grund mit toniger Farbe (meist Erdfarben); solche Gründe heißen Bolusgründe. Die Zeichnung wird locker mit dunkler Erdfarbe oder farbigem Grau aufgetragen und trocknen gelassen. Es wird sofort mit Weißhöhung aus Eitempera begonnen, das Weiß ist schon eingetönt. So können die Tendenzen der Lokalfarben durch Untermischen von Rot, Blau usw. festgelegt werden. Beckmann arbeitete z. B. viel auf rotem Grund, darin die Zeichnung locker eingearbeitet mit dunklerem Ton war. Es folgt ein farbiger Zwischenfirnis im Grundton.

Korrekturschichten, die auch Farbe enthalten, können aufgetragen werden, bis der Künstler mit dem Ergebnis zufrieden ist. Von Tizian weiß man, dass er 40-50 Schichten auftrug. Am Ende folgt die farbige Vertiefung des Bildes durch mehrfache Lasuren. Die Ton-in-Ton-Malerei erlaubt erstmals die Formsuche im Bild während des Malens und gestattet sehr freies Gestalten, so dass ein Bild, wie es Rembrandt van Rijn oft gemacht hat, völlig umgeworfen und neugestaltet werden kann.

Tonalismus

Tonalismus (1880 bis 1915) ist eine Stilrichtung in der Malerei, die entstand, als amerikanische Künstler begannen, Landschaften in einem übergreifenden Ton farbiger Atmosphäre oder Dunst zu malen. Dunkle, neutrale Farbschattierungen, wie grau, braun oder blau dominieren gewöhnlich solche Kompositionen. Während der späten 1890er Jahre begannen amerikanische Kunstkritiker den Ausdruck "tonal" für diese Werke zu benutzen.

Tüchleinfarben

Als Tüchleinfarben (auch: Malerläppchen, Pezette, Bezetta, Pezola, Pezzuole, Pezzuli oder Peczola) bezeichnet man eine alte Methode der Aufbewahrung wasserlöslicher Pflanzenfarben. Ton-in-Ton-Malerei

Tuschmalerei

Die Tuschmalerei (auch Tuschemalerei) ist eine Mal- bzw. Zeichentechnik, bei der farbige oder schwarze Tusche mit einem Pinsel auf Papier oder Seide aufgebracht wird.

Triptychon

Ein Triptychon (griechisch triptychos = dreifach) ist ein dreigeteiltes Gemälde. Es besteht aus einer Mitteltafel und zwei meist schmaleren Flügeln, manchmal ergänzt durch eine Predella unter dem Mittelteil. Ein Triptychon mit christlichen Motiven und mit beweglichen Seitenteilen zum Verschließen des Mittelteils ist eine mögliche Form eines Flügelaltars.

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